Handlungsprogramm - BBK

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Aufgaben ::
Kulturpolitisches Handlungsprogramms des Bundesverbandes Bildender Künstlerinnen und Künstler::
beschlossen durch die Bundesdelegiertenversammlung am 26./27. Oktober 2013 in München

Auf dem Frankfurter Künstlerkongress 1971 begann der BBK mit der Arbeit auf Bundesebene unter dem Motto "Mehr Solidarität zum gemeinsamen Handeln". Seitdem hat er auf verschiedenen Ebenen erreicht, dass die Belange der Künstlerinnen und Künstler  in der Öffentlichkeit besser berücksichtigt werden. Der BBK sieht seine Arbeit als Teil der Kulturpolitik an. Die Aktivitäten des Bundesverbandes beschränken sich daher nicht allein auf berufsständische Interessen, diese werden vielmehr in kulturpolitische Zusammenhänge eingeordnet. Die nach der Wiedervereinigung in den neuen Bundesländern gegründeten Landesverbände wurden zeitnah in den Bundesverband aufgenommen und sind seither auch im Bundesvorstand vertreten.

SELBSTVERSTÄNDNIS
Der Bundesverband Bildender Künstlerinnen und Künstler (BBK) ist die Berufsvertretung der freischaffenden bildenden Künstlerinnen und Künstler in Deutschland. Als Dachverband der Landesverbände mit ihren Regional- bzw. Bezirksverbänden vertritt er die Interessen der Künstlerinnen und Künstler gegenüber der Bundesregierung, nachgeordneten Behörden und in Europa, die die Rahmenbedingungen für künstlerische Berufe in der Innen-, Finanz-, Rechts-, Sozial- und Außenpolitik setzen und die Kunst an den Bauvorhaben des Bundes verwalten.
Für seine Mitglieder koordiniert der BBK auf Wunsch seiner Landesverbände Vorgänge und Ausstellungen, die länderübergreifend stattfinden. Darüber hinaus realisiert er Vorhaben, die – bewilligt durch Bundesministerien – im gesamten Bundesgebiet Wirkung entfalten.

AUFBAU
Der BBK vertritt derzeit bundesweit rund 10.000 Mitglieder, er ist basisdemokratisch strukturiert.
Die Bundesdelegiertenversammlung mit den Delegierten aller Landesverbände tritt alle vier Jahre zusammen. Sie wählt den Bundesvorstand und beschließt das Arbeitsprogramm.
Zwischen den Delegiertenversammlungen tagt mindestens einmal jährlich der Bundesausschuss, der in diesem Zeitraum die Funktionen der Delegiertenversammlung übernimmt. Er besteht aus je einem Vertreter der Landesverbände und dem Bundesvorstand.
Der Bundesvorstand besteht aus zwei gleichberechtigten Vorsitzenden und fünf Beisitzerinnen und Beisitzern. Die Bundesdelegierten wählen einen der beiden Vorsitzenden zur Sprecherin bzw. zum Sprecher des Bundesvorstandes.
Über seinen gemeinnützigen Förderverein KULTURWERK realisiert der BBK im Sinne der Satzung dieses Vereins verschiedene Aktivitäten. So gibt das KULTURWERK z.B. die Zeitschrift kultur politik heraus und informiert über berufsspezifische Fragestellungen und allgemein kulturpolitische Themen.
Der Bundesvorstand vertritt seine Mitglieder

   in der Verwertungsgesellschaft Bild-Kunst, die die Nutzungsrechte und Vergütungsansprüche der bildenden Künstlerinnen und Künstler gegenüber den Verwertern und Nutzern in Deutschland und Europa vertritt;
   in der Stiftung Sozialwerk der VG Bild-Kunst, die bildenden Künstlerinnen und Künstlern Unterstützung in Notlagen, bei Erwerbs- und Berufsunfähigkeit oder im Alter gewährt. Die Mittel der Stiftung Sozialwerk stammen aus den Erträgen der VG Bild-Kunst;
   im Vergabebeirat der Berufsgruppe I der VG Bild-Kunst;
   in der Stiftung Kulturwerk, die Projekte im Bereich der Bildenden Kunst unterstützt;
   in der Stiftung Kunstfonds, die die zeitgenössische bildende Kunst fördert und zwar mehrheitlich in Selbstverwaltung der Künstlerinnen und Künstler;
   in der Initiative Urheberrecht, dem Zusammenschluss der wichtigsten  Urheberverbände
   im “Archiv für Künstlernachlässe der Stiftung Kunstfonds", das gesamte Werkkomplexe der jüngeren Kunst fachgerecht erfasst, sichert und aufbewahrt und sie im institutionellen Ausstellungsbetrieb der interessierten Öffentlichkeit zeigt.